Kirche Leuwil

Hauptmenu

Gloor in den verschiedenen Dörfern um den Hallwylersee:
Alliswil/Boniswil, Birrwil, Dürrenaesch, Egliswil, Hallwyl, Kulm, Leutwil, Retterswil, Schöftland, Seengen, Seon

Back

Kirchen Uebersicht

Nach der ersten Jahrtausendwende wurde Leutwil zur eigenen Pfarrei. Kirche und Dorf finden 1273 erstmals Erwähnung. In Leutwil eingepfarrt waren seither die Hälfte von Boniswil (Oberdorf) und ein kleiner Teil von Dürrenäsch (1558: 5 Haushalte von 23). 1614 wurde der ganze Rest von Dürrenäsch, bisher zu Kulm gehörig, nach Leutwil umgeteilt (richtig wirksam erst seit 1620). Der westliche Teil von Boniswil blieb bis 1842 bei Leutwil und wurde dann Seengen zugewiesen.
Das ursprüngliche Kirchlein, St. Stepanus geweiht, wurde 1615 im Westen und 1897 im Osten verlängert. Anstelle eines blossen Dachreiters erhielt die Kirche ebenfalls 1897 einen eigentlichen Turm. Seine heutige schlichte Form mit Satteldach erhielt er anlässlich der Gesamt-Kirchenrenovation von 1961- 1963. Die mittelalterlichen Fresken aus der Urkiche wurden erst 1937 wieder entdeckt.