Kirche Kulm

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Gloor in den verschiedenen Dörfern um den Hallwylersee:
Alliswil/Boniswil, Birrwil, Dürrenaesch, Egliswil, Hallwyl, Kulm, Leutwil, Retterswil, Schöftland, Seengen, Seon

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Kulm, ursprünglich vielleicht Teil der Grosspfarrei Suhr, wurde spätestens im 12. Jahrhundert eigene Pfarrei. Sie umfasste stets die drei Dörfer Unterkulm (Kirchenort), Oberkulm und Teufenthal, dazu bis zur Reformation die Hälfte von Zetzwil und bis 1614 den Grossteil von Dürrenäsch.
Die grundlegenden Kenntnisse über die Baugeschichte der einstigen Martins-Kirche gewann man anlässlich der Renovation von 1967/68. Danach wurde das im 12. Jahrhundert erbaute Kirchlein zweimal ostwärts erweitert (13. Jh. und ca. 1310). Der Turm entstand mit der zweiten Anlage und wurde um 1500 noch um ein Stockwerk erhöht. Bis heute verwendete Glocke von 1502, Turmuhr von 1530. Im Innern: mittelalterliche Fresken, Wappenscheiben, Taufstein von ca.1310, Kanzel von 1641.